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Hagen 15.11.2014

Aktuelles > 2014
 

Open German Taekwondo Championships
und
Nachwuchs-Turnier in Leichtkontakt 2014

 

Hagen 15.11.2014.
Die Anerkennung kam von höchster Stelle. „Wir haben viele Ausrichter für solche Veranstaltungen“, verriet Chan Ho Song, Technischer Direktor des Deutschen Taekwondo Bundes, am Rande der German Open-Titelkämpfe in der Sporthalle Helfe, „aber Hagen ist etwas Besonderes. 2009 war es hier gut, diesmal ist es noch besser.“ Und dann mutmaßte der Großmeister und Inhaber des 9. und damit weltweit höchsten Dan: „Wenn sich Johann Krumpietz mit dem TSV 1860 auch für die nächsten Titelkämpfe bewerben sollte, hätte er gute Chancen, sie wieder zu bekommen.“

 
 
 

Das wird aber wohl nicht geschehen, trotz solchen Lobes. Die Ausrichtung der Großveranstaltung mit rund 450 aktiven Sportlern und einer voll besetzten Tribüne verlangte der eher kleinen Abteilung einiges ab. Wochenlanges Training für die Demovorführung zum Veranstaltungsbeginn, Hallenauf- und -abbau, Organisation zweier Turniere (Danträger und Nachwuchs), Bewirtung von Sportlern und Zuschauern sowie die Starts der eigenen Aktiven in bis zu drei Disziplinen loteten die Kapazitätsgrenzen aus. Sie reichten - nicht nur bei Marcel Christiansen.

 
 

Marcel Christiansen Doppel-Meister
Der 23-jährige Chemielaborant war mit zwei nationalen Titeln (im Kampf und Bruchtest) sowie der Vizemeisterschaft im Hyong (Formenlauf) der erfolgreichste Sportler des gastgebenden TSV 1860. Es kam genauso, wie er vorausgesagt hatte: „Gegen einen meiner Gegner hatte ich vorher noch nicht gewonnen. Aber vor eigenem Publikum war die Motivation so groß, dass ich ihn diesmal besiegen konnte“, war der zweifache deutsche Meister am Ende eines langen Tages hoch zufrieden. Zuvor hatte bereits TSV-Kamerad Armin Kozuszek in seiner Gewichtsklasse den Siegerpokal erkämpft. „Mein erster Titel als Schwarzgurt“, freute sich der ebenfalls 23-Jährige, der in Münster Zahnmedizin studiert. Mit Taekwondo begann Kozuszek als Siebenjähriger, wandte sich im Alter von 18 Jahren aber anderen Sportarten zu. Sein Comeback in der TSV-Taekwondo-Abteilung feierte der Hochschulsporttrainer vor rund einem halben Jahr - jetzt ist er deutscher Meister. „Armin hat gute Ansätze gezeigt“, sieht Trainer Johann Krumpietz (5. Dan) beim nationalen Champion der 58-kg-Klasse aber noch Luft nach oben.


 
 
 
 
 
 

Für die dritte deutsche Meisterschaft des Gastgeber-Klubs sorgte Jennifer Sojka. Sie war im Formenlauf (Hyong) wie schon so oft die Beste. Podestplätze beim nationalen Championat der Danträger belegten außerdem die TSVer Dennis Krumpietz, Karsten Dombrowski und David Sojka. Letzterer hatte sich bei der Auftakt-Demo an der Hand verletzt, als er beim Zerschlagen von vier Steinplatten das oberste Objekt unglücklich traf. Aber die Blessur erwies sich weniger schlimm als zunächst befürchtet.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rosen für das Publikum
Auf den Beginn der Demonstrationsvorführung, mit der die Veranstaltung eingeläutet wurde, mussten die Zuschauer eine Dreiviertelstunde warten. Zahlreiche German-Open-Teilnehmer steckten auf der Anreise im Stau, weshalb sich auch das Wiegen verzögerte. „Wir hätten auch ohne sie anfangen können, aber das wollten wir nicht“, fand es Hubertus Gnegel, Chef des Deutschen Taekwondo Bundes, richtig, dass gewartet wurde. Zumal die Eröffnungsshow, nach der es Rosen für das Publikum gab (Motto: „Miteinander statt gegeneinander“) sehenswert war. Das bekräftigte nicht nur die aus der Schweiz angereiste gut 30-köpfige Gruppe durch viel Beifall. „Besonders die Harmonie zwischen unseren Schwarz- und Gelbgurten ist gelobt worden“, freute sich Meister und Cheftrainer Johann Krumpietz, „auch von den drei koreanischen Großmeistern, die in der Halle waren.“




 

Darunter auch Chan Ho Song. Der Technische Direktor des Deutschen Taekwondo Bundes wunderte sich nicht über das gute Bild, das die TSVer bei ihrer Vorführung abgaben. „Das ist hier wie eine große Familie. Man spürt den Zusammenhalt und die Solidarität“, so Song, der auch von der guten Resonanz sehr angetan war: „Ohne Publikum hätten wir keine Lust!“

Bis die Ränge in Helfe beim Taekwondo wieder einmal so gut gefüllt sind, wird es wohl ein paar Jahre dauern. Wenn der TSV 1860 ruft, wird die nationale Elite wiederkommen.



 
 
 
 

German Open im Taekwondo: Top-Ergebnisse der TSV-Athleten

Deutsche Meisterschaft der Dan-Träger: Marcel Christiansen (3.Dan): 1. Platz Kampf, 1. Bruchtest, 2. Hyong. Tobias Linke (3.Dan): 3. Platz Kampf. Dennis Krumpietz (2.Dan): 2. Kampf. Jennifer Sojka (2.Dan): 1. Hyong. David Sojka (2.Dan): 3. Hyong. Karsten Dombrowski (2.Dan): 2. Kampf, 2. Hyong.
Armin Kozuszek (1.Dan): 1. Kampf.

Nachwuchsturnier der Kup-Klassen: Nhu Hien Tran (1.Kup): 1. Platz Kampf. Nadine Naujock (1.Kup): 1. Hyong. Lukas Janzen (2. Kup): 1. Kampf, 2. Hyong. Joschua Leon Schlink (2.Kup): 1. Kampf, 1.Hyong. Lucy-Kim Wortmann (2.Kup): 1. Hyong, 2. Kampf. Kirsten Janzen (3. Kup): 1. Hyong. Julia Dodenhoeft (3.Kup): 3. Hyong. Thorsten Lux (5.Kup): 1. Kampf. Niklas Ibele (5. Kup): 1. Kampf. Simon Düllmann (5.Kup): 1. Hyong, 2. Kampf. Tim Rossmann (6.Kup): 2. Kampf. Marco-David Kraufmann (6.Kup): 3. Kampf, 3. Hyong. Carina Serafini (6.Kup): 3. Kampf. Tobias Steinhoff (6.Kup): 2. Kampf. Ceylin-Celina Gürbüzer (6.Kup): 1. Kampf. Moritz Klostermann (7. Kup): 2. Kampf. Evin Eroktay (7.Kup): 1. Hyong, 2. Kampf.

Rainer Hofeditz




 
 
 
 
 
 
 

Ich möchte hiermit im Namen der gesamten Taekwondo-Familie mich bedanken, für dieses schöne, fantastische Turnier
Vielen herzlichen Dank nochmal an Meister Johann Krumpietz... für diese tolle Vorbereitung aufs Turnier, an die ganzen zahlreichen Eltern, die mitgeholfen haben und den Couches, den Sponsoren, sowie den ganzen Teilnehmern des Turniers
Die Deutsche Meisterschaft 2014 in HAGEN... ein Erlebnis, eine Erfahrung, einen Sprung weiter, unseres gemeinsamen Weges...bleibt in Gedanken, sowie im Herzen von jedem einzelnen
Mit freundlichen Grüßen Marcel !

 
 
 
 
 
 

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